Alexander von Humboldt-Stiftung |
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Zukunftsinitiative Hochschule
Im Rahmen der “Zukunftsinitiative Hochschule (ZIH)“ des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird die Alexander von
Humboldt-Stiftung im kommenden Jahr vier neue Programme auflegen, um
hervorragend qualifizierte ausländische Forscherinnen und Forscher in
Deutschland zu fördern. In Ergänzung der übrigen Forschungsstipendien- und
Forschungspreisprogramme der Humboldt-Stiftung zielen diese neuen
Programminitiativen darauf ab, wissenschaftliche Spitzenkräfte für einen
mittel- bis längerfristigen Aufenthalt in Deutschland zu gewinnen. Insbesondere
das Wolfgang Paul-Programm und das Kosmos-Programm eröffnen ausländischen
Spitzen- bzw. Spitzennachwuchswissenschaftlern und ihren deutschen
Gastinstitutionen hervorragende Rahmenbedingungen zur Durchführung besonders
hochrangiger und innovativer Forschung in Deutschland. Zur Verfügung stehen über
eine Laufzeit von drei Jahren 10 bis 15 Wolfgang Paul-Preise, die jeweils mit
bis zu 4,5 Mio. DM finanziert sind, und ca. 20 mit jeweils bis zu 2,25 Mio. DM
dotierte Kosmos-Preise. Darüber hinaus wird die Humboldt-Stiftung Friedrich
Wilhelm Bessel-Forschungspreise an ausgewiesene jüngere Expertinnen und
Experten einzelner wissenschaftlicher Fachgebiete vergeben sowie
Humboldt-Forschungsstipendiaten die Chance eröffnen, für einen zusätzlichen
Zeitraum von bis zu zwei Jahren in Deutschland zu forschen. Das BMBF finanziert
diese Programme für zunächst drei Jahre (2001-2003).
Einen Überblick bietet Ihnen die beiliegende Kurzzusammenfassung
“Intemationalisierungs-offensive Spitzenforschung in Deutschland“.
Detaillierte Informationen sowie Nominierungs- und Bewerbungsformulare zu den
einzelnen Programmen können Sie auf Anfrage im Sekretariat der
Humboldt-Stiftung erhalten oder der Homepage der Humboldt-Stiftung (http://www.humboldt-foundation.de)
entnehmen.
Dr. Manfred Osten
03. Januar 2001
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Alexander von Humboldt-Stiftung |
Der Generalsekretär |
Internationalisierungsoffensive
Spitzenforschung in Deutschland
Initiativen der Alexander von Humboldt-Stiftung
Wolfgang Paul-Programm
Der Wolfgang Paul-Preis, der mit bis zu insgesamt 4,5 Mio. DM für die Jahre 2001 bis 2003 dotiert ist, soll international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer Länder ermöglichen, in Deutschland eigene Arbeitsgruppen mit hochqualifizierten jüngeren Wissenschaftlern aufzubauen. Die ausgewählten Wissenschaftler sollen sich weitgehend unbelastet von administrativen Zwängen auf ihre Arbeit konzentrieren können, um in Deutschland hochrangige und innovative Forschung durchzuführen und den akademischen Nachwuchs in diese Arbeit zu integrieren. Die Förderung umfasst neben einem Preisgeid für den Wissenschaftler selbst die Finanzierung seiner wissenschaftlichen Mitarbeiter und ggf. Techniker bzw. von Nachwuchsgruppen sowie der erforderlichen Geräte und Sachmittel (inkl. Reisekosten etc.). Der Preis wird über ein Nominierungsverfahren vergeben.
Kosmos-Programm
Ausgewählte Spitzennachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftier aus dem Ausland erhalten mit dem Kosmos-Preis die Möglichkeit, in den Jahren 2001 bis 2003 mit jährlich bis zu 750.000 DM eine Nachwuchsforschergruppe in Deutschland aufzubauen. Der Preis umfasst die Finanzierung der eigenen Stelle sowie die Kosten für den Aufbau und Betrieb einer selbstständigen Arbeitsgruppe an einer Forschungseinrichtung eigener Wahl. Antragsberechtigt sind herausragend qualifizierte Nachwuchswissenschaftler anderer Länder im Alter von in der Regel bis zu 35 Jahren. Der Preis wird über ein Bewerbungsverfahren vergeben.
Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis
Das Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreisträger-Programm zielt auf die Gewinnung von jungen Spitzenwissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern, die in ihrem Fachgebiet bereits als herausragende Fachleute anerkannt sind, für längerfristige wissenschaftliche Kooperationen mit Fachkolleginnen und -kollegen in Deutschland. Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungs-preise werden in Würdigung der bisherigen Leistungen in der Forschung verliehen. Die Preisträger werden eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen durchzuführen. Nominiert werden können junge ausländische Spitzenwissenschaftler, die als ausgewiesene Spezialisten ihres Faches von deutschen Wissenschaftlern besonders nachgefragt werden. Der Preis ist mit 75.000 DM bis 110.000 DM dotiert und wird über ein Nominierungsverfahren vergeben.
Humboldt-Forschungsstipendium für
langfristige Kooperationen
Durch die weitere Förderung von Humboldt-Forschungsstipendiaten, die sich
bereits in Deutschland aufhalten, über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren im
Anschluss an ihren Erstaufenthalt sollen ausländische Nachwuchstalente
nachhaltig an deutsche Forschungsgruppen gebunden werden. Die langfristige Förderung
gewährleistet einen intensiven wissenschaftlichen Austausch des
Gastwissenschaftlers mit deutschen Fachkollegen. Das Stipendium ist mit einer
Sachmittelzulage verbunden.